Nächste Ausstellungen:

The Silkworm Project



01. Juni - 14. Juli 2019, Fr-So 14-18 Uhr
Eröffnung: 31. Mai, 20 Uhr

The Silkworm Project der in Shanghai arbeitenden Künstlerin Vivian Xu untersucht die Möglichkeiten, mit Seidenraupen eine Serie von Hybrid-Biomassemaschinen zu entwerfen, mit denen sich selbstorganisierte flache und räumliche Seidenstrukturen herstellen lassen. In ihrer Arbeit interessiert sich Xu dafür, inwieweit das Verhalten von Insekten als Grundlage für technologisches Design dienen kann. Sie entwickelt kybernetische Maschinen basierend auf biologischer und computergesteuerter Logik. The Silkworm Project ist das erste einer Reihe mit dem Titel "Insect Trilogy", das sich noch in der Entwicklung befindet. Dabei untersucht Xu das Verhalten von Ameisen, Bienen und Seidenraupen, um neue Formen von Arbeitsmaschinen zu erkunden. Die Ausstellung zeigt den ersten Teil ihrer Trilogie, The Silkworm Project, in dem sie eine interaktive Maschine aus Seidenraupen und Elektronik entwickelt. Ihr ultimatives Ziel ist es, selbstorganisierte Seidenstrukturen zu schaffen, die von lebenden Seidenraupen erzeugt werden - kurz gesagt, eine posthumane Maschine. Die Ausstellung zeigt Prototypen für das Flach- und Raumseidenweben sowie ein neues 3D-Webgerät, das mit Live-Seidenraupen interagiert.

Art Laboratory Berlin freut sich, in Zusammenarbeit mit dem Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) der in Shanghai lebenden Künstlerin Vivian Xu einen viermonatigen Forschungsaufenthalt in Berlin zu ermöglichen: Zwischen Mai und Juli 2019 wird Vivian Xu ihrer künstlerischen Forschung (MPIWG) und im Studio/ Atelier (ALB) der künstlerischen Praxis ihres lang angelegten Projekts nachgehen können. Eine Ausstellung (Mai - Juli 2019) und ein Workshop zum Thema Seidenkultur von Vivian Xu werden der Öffentlichkeit Einblicke in das faszinierende Langzeitprojekt ermöglichen.

In Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte




Mind the Fungi: Pilzkultivierungskurs @ TopLab

Termine:
27. April 2019, 14 - 18 Uhr
4. Mai 2019, 14 - 18 Uhr
11. Mai 2019, 14 - 18 Uhr
18. Mai 2019, 14 - 20 Uhr
Ausgebucht!

TopLab veranstaltet in Kooperation mit Art Laboratory Berlin und der Abteilung für Angewandte und Molekulare Mikrobiologie (TU Berlin) einen Pilz-Heimkultivierungskurs.

Durch den Kurs lernt man, Pilze für verschiedene Zwecke zu isolieren und zu züchten. Man kann auch lernen, auf Mycelium basierende Objekte wie Verpackungsmaterialien, Möbel, Baumaterialien und sogar Leder zu erstellen und zu gestalten. Außerdem lernen Sie, wie Sie eine Kultur für den Anbau essbarer Pilze einrichten.

Sie nehmen auch an einem Mycelverpackungsexperiment teil, bauen eine Myceliumbox zusammen und versenden diese per Post, um die Beständigkeit des Materials zu testen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von TopLab, http://www.top-ev.de/biolab/mind-the-fungi/, oder per E-Mail Kontakt aufnehmen unter lab@top-ev.de

Vorregistrierung ist erforderlich. Anmeldeschluss: 24. April 2019, 18 Uhr.
https://eventyay.com/e/9a13b699/

 

DIY Hack the Panke

Panke Life. Microbiodiversity Workshop
26 May, 2017


Fotos: Art Laboratory Berlin

Thema des Workshops: Was in der Panke lebt - Mikroflora und Fauna des Pankflußes.
Mehr Informationen folgen


(Un)Real Ecologies


Microplastics workshop with Kat Austen & Frithjof Glowinski
13./14. April 2019, 13-18 Uhr


F
otos: Art Laboratory Berlin

Plastik hat Wasser, Erde und unsere Körper durchdrungen. Es ist die neue Ikone unserer Zeit. Während des Workshops (Un)Real Ecologies: Mikroplastik werden wir das Vorhandensein von Mikroplastik im Fluss Panke nahe von Art Laboratory Berlin erforschen. Wie (ko)existieren Organismen und Mikroorganismen mit diesen von Menschen hergestellten Materialien? Wir werden die Wasserproben untersuchen, um ein neues Verständnis über das Panke-Ökosystem zu bekommen. Plastik ist gegenwärtig ein wesentlicher Teil davon - ein Mikrokosmos, der uns fragen lässt: "Was ist Natur?"

In dem Workshop werden die Teilnehmer DIY-Chemie-Methoden verwenden, um Mikroplastik von mineralischen und organischen Stoffen zu trennen, und die Herkunft der Kunststoffe, die sie finden, durch das Erstellen von Dichtesäulen entdecken. Sie erfahren auch etwas über die Ökologie des Panke River und das Citizen Science-Projekt DIY Hack the Panke.

Kat Austen ist eine Abfolge von Erfahrungen und eine Ansammlung von Bestrebungen. Sie kreiert künstlerische Projekte, die vielfältige Erkenntnisse erforschen, von Musik über verkörpertes Wissen bis hin zu DIY-Wissenschaft, und konzentriert sich auf emotionale Verbindungen zwischen dem, was wir als intern und extern betrachten. Kat ist Dozentin für Kunst und Wissenschaft an der UCL (University College London) und ist Artist in Residence an der UCL-Fakultät für Mathematik und Physikalische Wissenschaften. Frühere Aufenthalte umfassen Artist in the Arctic, NYU Shanghai Gallery und ArtOxygen. Kat war Gründungsmitglied des London Creative Network-Programms. Sie lebt in Berlin.

Frithjof Glowinski studierte Biochemie an der Universität Greifswald. Anschließend promovierte er am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin zu Infektionen mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori. Im Mittelpunkt stand dabei das Gleichgewicht zwischen Bakterium und Mensch, sowie die langfristigen Folgen dieser Interaktion. Zur Zeit unterrichtet er Biologie und Chemie an einer Schule in der Nähe der Panke. Zusammen mit Art Laboratory Berlin und dem DIY Hack the Panke Kollektiv organisiert er dabei Workshops mit Kindern der Schule entlang der Panke.

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Projekt DIY Hack the Panke .

Nur begrenzte Plätze frei - bitte anmelden unter: register@artlaboratory-berlin.org


Mit freundlicher Unterstützung des Fachbereichs Kunst und Kultur Bezirksamt Mitte und des Bezirkskulturfonds:

     




Kunst | Forschung | Citizen Science



Mind the Fungi



Ein zweijähriges Forschungsprojekt zwischen dem Institut für Biotechnologie TU Berlin und Art Laboratory Berlin. Die Künstlerin Theresa Schubert und die Designerin und Künstlerin Fara Peluso werden am Institut für Biotechnologie als Artist-in-Residence zu Gast sein und zusammen mit Biotechnologen am Projekt arbeiten, das Biomaterialien aus lokalen Pilzen entwickelt.
(Mehr Informationen)


In Kooperation mit der TU Berlin




DIY Hack the Panke



Die im Januar 2018 gegründete Forschungsgruppe "DIY Hack the Panke" besteht aus einer Gruppe von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen, die Citizen Science-Projekte entlang der Panke im Norden und im Zentrum Berlins durchführen.

Durch interdisziplinäre Praktiken zielt die Gruppe darauf ab, die Panke für lebende Organismen zu erforschen und ihre komplexe Geschichte der menschlichen Nutzung kritisch zu untersuchen. Mitglieder von "DIY Hack the Panke" planen öffentliche Workshops zu Themen wie Flussflora, Fauna und Mikrobiologie; Kunststoffabfälle und andere Schadstoffe; der Einfluss von Geschichte, Kultur und Technologie auf die heutige Panke. Zusätzlich zu den Workshops wird die Öffentlichkeit eingeladen, an Spaziergängen und Vorträgen sowie an öffentlichen Labor-Sessions teilzunehmen, um ihre städtische Umgebung neu zu entdecken und mittels Citizen Science zu lernen und partizipieren.
(Mehr Informationen)




The Silkworm Project

Vivian Xu


Vivian Xu, Silkworm Project, 2013–ongoing, multimedia installation. Trees of Life – Knowledge in Material (2018), NTU Centre for Contemporary Art Singapore. Courtesy NTU CCA Singapore.

Mai - August 2019
Das Silkworm Projekt untersucht die Möglichkeiten, mithilfe von Seidenraupen eine Reihe von Hybrid-Biomaschinen zu entwerfen, die in der Lage sind, selbstorganisierte flache und räumliche Seidenstrukturen zu erzeugen. Art Laboratory Berlin freut sich, in Zusammenarbeit mit dem Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) der in Shanghai lebenden Künstlerin Vivian Xu einen viermonatigen Forschungsaufenthalt in Berlin zu ermöglichen: Zwischen Mai und Juli 2019 wird Vivian Xu ihrer künstlerischen Forschung (MPIWG) und im Studio/ Atelier (ALB) der künstlerischen Praxis ihres lang angelegten Projekts nachgehen können. Eine Ausstellung (Mai - Juli 2019) und ein Workshop zum Thema Seidenkultur von Vivian Xu werden der Öffentlichkeit Einblicke in das faszinierende Langzeitprojekt ermöglichen.

In Kooperation mit dem Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte



Letzte Ausstellungen:

Watery Ecologies. Artistic Research

Kat Austen | Mary Maggic | Fara Peluso



Links: Videostill von The Matter of the Soul, Kat Austen, 2018; mitte: Viva, Fara Peluso, 2016; rechts: Videostill von Open Source Estrogen, Mary Maggic, 2015

Vernissage: 19. Januar 2019, 19 Uhr
20. January - 17. März 2019

Fi-so 14-18 Uhr u.n.V.

16. März 2019, 21 Uhr: HYDRO_PERFORMANCE Night. Performances, Talks with New Cassettes and Vinyls!
Mit Kat Austen, Robertina Šebjani
č and Fara Peluso


Wasser ist die Grundlage allen Lebens und macht 60% unseres Körpers aus. Im Wasser lebende Organismen produzieren viel Sauerstoff für den Planeten. Inzwischen füllen die Menschen Wasserwege und Ozeane mit Kunststoffen, Industrieabfällen und verschiedenen Chemikalien und beeinflussen so den Stoffwechsel der meisten Lebewesen, auch den unseren. Die Ausstellung präsentiert drei Künstlerinnen mit Projekten über Wasser, Leben und chemische Störungen. Alle drei verfolgen eine engagierte kritische künstlerische Forschung, welche sich jenseits der traditionellen Grenzen zwischen Kunst und Wissenschaft abspielt.

(Mehr Informationen)




HYDRO_PERFORMANCE Night. Performances, Talks with New Cassettes and Vinyls!




Mit Kat Austen, Robertina Šebjani
č and Fara Peluso im Rahmen der Ausstellung Watery Ecologies. Artistic Research.

16: März 2019, 21 Uhr, bei Art Laboratory Berlin, Prinzenallee 34, 13359 Berlin


___TALKS

Kurze Einführung von der Kuratorin Regine Rapp in die aktuelle Ausstellung WATERY ECOLOGIES. Artistic Research und die drei künstlerischen Ansätze zum Thema Wasser.

Danach gibt Fara Peluso, eine der Künstlerinnen des Ausstellungsprojekts, einen Einblick in ihr Langzeit-Projekt über mögliche Verwendungen von Algen als Umweltregulator, Quelle für nachhaltige Materialien und ästhetischer Katalysator für Biophilie. Peluso schlägt eine engere Beziehung zwischen Menschen und Algen als Antwort auf unsere aktuelle Umweltkrise vor. In ihrer Forschung und Praxis des spekulativen und kritischen Designs arbeitet sie mit Biotechnologen und DIY-Wissenschaftlern an innovativen Design- und künstlerischen Lösungen.

http://www.farapeluso.com/site/


___PERFORMANCES

Kat Austen

The Matter of the Soul | Symphony (Performance – heute mit Panke Wasser)

The Matter of the Soul | Symphony ist eine Performance-Arbeit, die Empathie gegenüber den Folgen des Klimawandels erzeugen möchte: dem Prozess der Zerstreuung und der Transformation in der Arktis. Die Arbeit bringt Geschichten über menschliche Migration und schmelzendes Eis in der Arktis und sich ändernde Identität online und offline zusammen. Die musikalischen Kompositionen für The Matter of the Soul basieren auf Audio-Feldaufnahmen arktischer Gewässer, die mit gehackten pH- und Leitfähigkeitsmessgeräten erstellt wurden. Während dieser ganz besonderen Performance im Art Laboratory Berlin wird Austen das Globale und das Lokale zusammenweben, das Lied der Arktis sowie Live-Improvisationen mit ihren gehackten Instrumenten und das Wasser ihres nächstliegenden Flusses, der Panke in Berlin-Wedding, spielen.
http://katausten.com, http://katausten.bandcamp.com

Robertina Šebjani
č
Aquatocene_Performance

Aquatocene / The subaquatic quest for serenity untersucht das Phänomen der Lärmbelästigung durch die Menschen in den Meeren und Ozeanen. Die Klangkompositionen sind eine Mischung aus der Bioakustik des Meereslebens (Garnelen, Fische, Seeigel, usw.), der Wasserakustik und dem Auftreten von durch Menschen verursachtem Lärm in den Ozeanen und Meeren. Die Audiokompositionen der subaquatischen Klanglandschaft sollen uns anregen, über die anthropogenen Auswirkungen auf den Unterwasserlebensraum und das Meeresleben nachzudenken.

http://robertina.net/aquatocene/


(Mehr Informationen)




Strange Encounters with Vegetal Others
Špela Petrič



Vernissage 21. September 2018
22. September - 25. November 2018
Fr- So, 14-18 Uhr


Die slowenische Künstlerin Špela Petrič nähert sich ihrer Kunstproduktion über die Hybrid Arts und die Biochemie, worin sie promoviert hat. Diese beiden erkenntnistheoretischen Ansätze prägen ihre Arbeit mit dem Pflanzenreich im Sinne einer zwischenartlichen Kollaboration. Sie untersucht Ontologien, Methodologien, Ethik und Praktiken der Pflege, die unserer Beziehungen mit Pflanzen zugrunde liegen. Ihre erste Einzelausstellung in Berlin wird einen Einblick in ihre Multi-Species-Projekte geben.
(Mehr Informationen)


Mit der freundlicher Unterstützung von:




     




Letzte Veranstaltungen:

The Work of Art in the Age of Artificial Intelligence

13. März 2019, 19:00 Uhr Talk: Are Androids the better humans?
(Auf Englisch)
Der in Tokio lebende Kurator und Kulturdiplomatieforscher Maurice Jones untersucht, wie unterschiedliche Einstellungen gegenüber AI, Robotik und Transhumanismus durch die Affinität der japanischen Gesellschaft zu Technologie, Automatisierung usw. erkundet und vertreten werden. Das Gespräch ist frei und für die Öffentlichkeit zugänglich.

14. und 15. März | The Work of Art in the Age of Artificial Intelligence (Auf Englisch)
Dieser konzeptuelle künstlerische Forschungsworkshop der Medienkunst-Kuratorin Natalia Fuchs und der Medienkünstlerin Helena Nikonole umfasst die Konzepte künstliche Intelligenz, neuronale Netzwerke als Werkzeug und forschungsbasierte kuratorische Lösung als Ansatz. Helena Nikonole zufolge ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit den potenziellen Möglichkeiten (und auch den möglichen Risiken) von Technologien wie Künstliche Intelligenz oder dem Internet der Dinge notwendig, um den Kontext der modernen technologisch und medienbestimmten Welt zu verstehen. Natalia Fuchs ist eine Medienkunst-Kuratorin, die sich mit historischen Zusammenhängen befasst, wenn sie Ausstellungen und Kunstprojekte kuratiert. Aus ihrer Sicht ist es wichtig zu sehen, wie die Wahl neuer Medien für die Künstlerin mit topologischen Räumen in der Kunstgeschichte korreliert. Mit anderen Worten, die Bezugnahme auf einen äußeren Raum ist ihre Herangehensweise an den Aufbau von Medienkunstgemeinschaften, die stabil und beständig sind. Was sich in dem „Kunstwerk im Zeitalter der künstlichen Intelligenz“ widerspiegelt, das sich zu einer globalen Plattform für Forschungsgemeinschaften für Künstler, Kuratoren und Technologiespezialisten entwickelt.

Der Workshop ist kostenlos, jedoch auf 10 Teilnehmer begrenzt. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung inklusive Portfolio und Ihre Projektidee vor dem 2. März an aiworkshop@artypical.com. Ausgewählte Teilnehmer werden am 4. März informiert.
The Work of Art in the Age of Artificial Intelligence wird von Natalia Fuchs und der CTM in Zusammenarbeit mit dem Art Laboratory Berlin organisiert.
(Mehr Informationen)



28. Februar 2019, 19:00 Uhr Mind the Fungi: Update und Präsentationen



Ausgebucht!

Mind the Fungi ist ein zweijähriges Gemeinschaftsprojekt zwischen der Technischen Universität Berlin und dem Art Laboratory Berlin.
Einige Projektpartner werden in kurzen Vorträgen über das bisherige Verfahren informiert: Sammeln, Kultivieren und Identifizieren der Pilze sowie Hinweise auf bevorstehende Ereignisse:
- Regine Rapp | Art Laboratory Berlin
- Prof. Dr. Vera Meyer / Institut für Biotechnologie - Angewandte und Molekulare Mikrobiologie, TU Berlin
- Bertram Schmidt | Institut für Biotechnologie - Angewandte und molekulare Mikrobiologie, TU Berlin




MIND THE FUNGI
WALK & TALK #2

Tegeler Forst | 17. November 2018
Waldexkursion + Laborbesuch am Institut für Angewandte und Molekulare Mikrobiologie | TU Berlin



Freier Eintritt | Anmeldung erforderlich: register@artlaboratory-berlin.org
Art Laboratory Berlin lädt Sie zu einer weiteren öffentlichen Veranstaltung von Mind the Fungi ein, einem zweijährigen Kooperationsprojekt zwischen der Technischen Universität Berlin und Art Laboratory Berlin. Die Künstlerin Theresa Schubert bietet vielfältige Perspektiven auf den Wald und seine kulturelle Bedeutung einschließlich einer Performance. Zusammen mit Biotechnologen der TU Berlin wird sie uns durch Wälder von Berlin und Brandenburg auf der Suche nach Baumpilzen und Flechten führen. Die entnommenen Proben werden Teil eines zweijährigen Forschungsprojekts sein, das neueste biologische Forschung, Citizen Science und künstlerische Forschung verbindet.

Biotechnologen der TU Berlin zeigen den Teilnehmern, wie sie Proben von Pilzen und Flechten sammeln und für weitere Untersuchungen und Kultivierungen konservieren können. In einem Laborbesuch am Fachgebiet für Angewandte und Molekulare Mikrobiologie | TU Berlin wird den Teilnehmern gezeigt, wie Petrischalen mit Proben für die Kultivierung angelegt werden können.

Die in Berlin lebende Künstlerin Theresa Schubert erforscht unkonventionelle Sichtweisen auf Natur, Technik und das Selbst. Sie studierte Medienkunst an der Bauhaus-Universität in Weimar. Schubert kombiniert audiovisuelle und hybride Medien mit konzeptuellen und immersiven Installationen oder ortsspezifischen Interventionen, zu denen auch lebende Organismen gehören können. Thematisch befragen ihre Arbeiten die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt und die Entwicklung von Materie und Bedeutung jenseits des Anthropos.



Im kommenden Jahr werden weitere Workshops und Laboruntersuchungen neue Formen der Pilzbiotechnologie erforschen, die sich derzeit in einem disruptiven Innovationsprozess befindet. Pilze, die auf der Basis nachwachsender Rohstoffe im biotechnologischen Prozess hergestellt werden, werden mit weitreichenden Konsequenzen in Verpackungsmaterialien, Baumaterialien und sogar Leder umgewandelt. Gemeinsam mit Biotechnologen der TU Berlin, Bürgerwissenschaftlern, Künstlern und Designern laden wir Sie zu Mind the Fungi ein.

Mind the Fungi ist ein Forschungsprojekt von Prof. Vera Meyer und Prof. Peter Neubauer vom Institut für Biotechnologie, Technische Universität Berlin und Art Laboratory Berlin.

Kooperationspartner:





MIND THE FUNGI
WALK & TALK #1

1) Briesetal | 27. Oktober 2018
(Tagesexkursion)
2) Lab Besuch, TU Berlin | 29. Oktober, 2018
(abends)



Art Laboratory Berlin lädt Sie zur ersten öffentlichen Veranstaltung von Mind the Fungi ein, einem zweijährigen Kooperationsprojekt zwischen der Technischen Universität Berlin und Art Laboratory Berlin. Die Künstlerin Theresa Schubert bietet vielfältige Perspektiven auf den Wald und seine kulturelle Bedeutung einschließlich einer Performance. Zusammen mit Biotechnologen vom Institut für Biotechnologie | TU Berlin wird sie uns durch Wälder von Berlin und Brandenburg auf der Suche nach Baumpilzen und Flechten führen. Die entnommenen Proben werden Teil eines zweijährigen Forschungsprojekts sein, das neueste biologische Forschung, Citizen Science und künstlerische Forschung verbindet.
(Mehr Informationen)



Vorherige
Verantstaltungen
:

Interdisziplinäre Konferenz
Nonhuman Agents in Art, Culture and Theory

24. -26. November, 2017

Theatersaal PA58, Prinzenallee 58, 13359 Berlin-Wedding


Fotografien: Tim Deussen

Als theoretische Ergänzung zu unserer laufenden Reihe Nonhuman Agents (Juni - Dezember 2017) vereinte Art Laboratory Berlin - gemeinsam mit unseren Partnern, dem Institut für Kunst und Medien, Universität Potsdam - internationale Künstler, Wissenschaftler aus Natur- und Geisteswissenschaften verschiedener Disziplinen, um künstlerische, philosophische, ethische und naturwissenschaftliche Ansätze über nichtmenschliche Akteure zu diskutieren. Bisherige Positionen aus unserer Reihe Nonhuman Subjectivities (2016-17) wurden miteinbezogen.

Die Konferenz begann mit einer Reflexion über den Post-Anthropozentrismus und wollte Formen der Intelligenz (menschliche, tierische und pflanzliche Intelligenz) und Begriffe wie ‚Agency' (Handlungsfähigkeit) und ‚Sentience' (Empfindungsfähigkeit) genauer definieren. Eine eingehende Betrachtung in der Aushandlung dieser neu perspektivierten Prozesse hat die Rolle von Pilzen beinhaltet: Myzel, das Internet von Bäumen und Hefen. Formen mikrobieller Handlungsfähigkeiten wurden über das Phänomen des Quorum Sensing und Biofilme untersucht; zur Diskussion stand außerdem eine Form der Mikrosubjektivität. Es hat Beiträge zum Mikrobiom und Holobiont gegeben, unter Berücksichtigung des Menschen und den Formen des Seins, die er mit nichtmenschlichen Lebensformen teilt. Darüber hinaus haben wir eine Diskussion zu Endosymbiose und Sympoiesis eröffnet, die symbiotische Beziehungen, horizontale Gentransfers und die Rolle von Lynn Margulis in der Biologie und Wissenschafts- und Technologieforschung des 21. Jahrhunderts bedachte. Schließlich hat die Konferenz bedrohte nichtmenschliche Perspektiven diskutiert und eine Ethologie für die technowissenschaftliche Ära vorgeschlagen.
Kooperationspartner: Europäische Medienwissenschaft, Universität Potsdam
(Mehr Informationen - Erste Videodokumentation Online!)




Auszeichnung 2017 an Art Laboratory Berlin

Wir freuen uns mitzuteilen, dass Art Laboratory Berlin erneut Preisträger der "Auszeichnung künstlerischer Projekträume und –initiativen" geworden ist. Wir danken der diesjährigen Jury für diese Entscheidung und der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa für die Auslobung des Preises.

Wir betrachten diese Auszeichnung als Wertschätzung unserer intensiven Arbeit der letzten Jahre mit Ausstellungen, Seminaren, Workshops und Konferenzen zu aktuellen Themen in Kunst und Wissenschaft. Unser Dank geht auch an die Künstler, Kollegen und Förderer, mit denen wir unsere Projekte realisieren konnten und zukünftig umsetzen werden.

Preiseverleihung 15. September 2017 ab 17h30 (Mehr Informationen)



Informationen zu der Serie Nonhuman Agents von 2017 hier

Informationen zu der Serie Nonhuman Subjectivities von 2016-17 hier

Informationen zu der Serie [macro]biologies & [micro]biologies von 2014-15 hier...


Publikationen!

Wir freuen uns sehr, Ihnen/ Euch unsere neue Publikation vorzustellen:
[macro]biologies & [micro]biologies. Art and the Biological Sublime in the 21st Century.
Hrsg. v.Regine Rapp & Christian de Lutz, Berlin 2015
Mehr Informationen hier...


Online Publikationen:

Wir freuen uns sehr, mit Ihnen/ Euch unsere Online-Publikation der dreitägigen internationalen, interdisziplinären Konferenz von 24.-26.November 2017 zu teilen:
Nonhuman Agents in Art, Culture and Theory


Wir freuen uns sehr, mit Ihnen/ Euch unsere Online-Publikation der zweitägigen internationalen, interdisziplinären Konferenz zu teilen, die bei Art Laboratory Berlin im Sommer 2013 stattgefunden hat: Synaesthesia. Discussing a Phenomenon in the Arts, Humanities and (Neuro-)Science

Art Laboratory Berlin bedankt sich für die ständige Unterstützung von:





Bisherige Kooperationspartner von Art Laboratory Berlin