Nächste Ausstellungen:



Mind the Fungi | Art & Design Residencies

Theresa Schubert
| Fara Peluso




3. Juli - 28. Dezember 2020
Virtuelle Vernissage: 2. Juli 2020
, 18 Uhr, Facebook Livestream

Kuratiert von Regine Rapp & Christian de Lutz

FUTURIUM | Futurium Lab, Alexanderufer 2, 10117 Berlin
Mo, Mi, Fr, Sa, So 10 – 18 Uhr, Do 10 – 20 Uhr, Di geschl., Eintritt frei




Das Artists-in-Residence-Programm bei Mind the Fungi mit Theresa Schubert und Fara Peluso bringt Kunst und Design mit konstruktiven Ideen in das multidisziplinäre Forschungsprojekt ein. Schubert hat sich mit den Auswirkungen von Schall auf das Pilzwachstum beschäftigt. Peluso hat nach neuen Biomaterialien unter Berücksichtigung der Symbiose von Algen und Pilzen geforscht. Die daraus resultierenden künstlerischen und designbasierten Arbeiten sind das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit beiden Fachgebieten des Instituts für Biotechnologie der TU Berlin – der Angewandten Molekularen Mikrobiologie von Prof. Vera Meyer und der Bioverfahrenstechnik von Prof. Peter Neubauer.

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THE CAMILLE DIARIES.
New Artistic Positions on M/otherhood, Life and Car
e


Ai Hasegawa | Baum & Leahy | Cecilia Jonsson | Margherita Pevere | Mary Maggic
Naja Ryde Ankarfeldt
| Nicole Clouston | Sonia Levy | Špela Petrič | Tarah Rhoda





Ausstellung & Symposium | Kuratiert von Regine Rapp & Christian de Lutz


Vernissage 27. August 2020
Laufzeit: 28. August - 4. Oktober 2020

Ausstellungsorte: Art Laboratory Berlin, Prinzenallee 34 | OKK, Prinzenallee 29, 13359 Berlin

Symposium mit Künstlerinnen und Forscher_innen

Veranstaltungsprogramm: : Feminist SF: Visions of M/otherhood & Reproduction
Talkshow-Serie| Kuratiert und veranstaltet von Isabel de Sena
Mary Maggic | Christopher Coenen | Alison Sperling | Noemi Yoko Molitor

(Mehr informationen)

Mit der freunlicher Unterstützung von:








Nächste Veranstaltung:


A Future for Food

Diskussion & Livestream mit
Ken Rinaldo, Amy Youngs, Anna Paltseva, Daniel Lammel, Regine Rapp, Christian de Lutz


4. Juni 2020, 16-18 Uhr MEZ / 10-12 Uhr EDT
(auf englisch)

Dokumentation des Livestreams hier



Links: Ken Rinaldo & Amy Youngs, Farm Fountain, 2009; mitte: Amy Youngs, Building a Rainbow, 2011; rechts: Ken Rinaldo, Cascading Garden, 201414


Können wir uns von den gegenwärtigen landwirtschaftlichen Praktiken lösen, die in engem Zusammenhang mit Wüstenbildung, Wasser- und Bodenverschmutzung, Antibiotikaresistenz, Klimawandel und sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten stehen? In einer zweistündigen Diskussion wollen wir über nachhaltige, artenübergreifende Perspektiven für die Landwirtschaft sprechen. Wir möchten über den Boden und die vielfältigen Möglichkeiten nachdenken, wie wir Nahrung betrachten können. Aquaponik, vertikale Landwirtschaft, Würmer, Waffenfliegen und Permakultur bieten echte Lösungen, bei denen Nahrung unter Achtung der Lebewesen und der sie unterstützenden, miteinander verflochtenen Ökologien angebaut wird.

Humane Nahrungsmittel können in städtischen oder ländlichen Gemeinden angebaut werden, obwohl der Boden kritisch ist. Wie können wir lernen und uns um Lebewesen kümmern, die wir nicht schnell kennen oder sehen können? Wie sieht Pflege (curare) in der Praxis aus? Wir sind auch daran interessiert, das Konzept der bürgernahen ökobezogenen Kunst zu erforschen, da so vieles unserer Handlungen in den Räumen zwischen Wissenschaft, nachhaltiger Praxis und spekulativer Fiktion angesiedelt ist.

Dieses internationale Gespräch wird als livestream hier übertragen. Fragen können in Kommentaren über youtube, facebook oder query@artlaboratory-berlin.org gestellt werden.


Redner_innen:

Amy Youngs ist Professorin für Kunst und Technologie an der Ohio State University. Sie verwendet Elektronik, Kinetik, Insekten, Pflanzen und Pixel, um künstlerische Projekte über die sich verändernden Beziehungen zwischen Technologie, Natur und das Selbst zu schaffen. Ihre Arbeiten wurden national und international ausgestellt, und ihre Essays über Kunst und Biologie wurden in Leonardo und Nouvel Objet veröffentlicht.

Ken Rinaldo ist international anerkannt für interaktive Kunstinstallationen, die hybride Ökologien mit Menschen, Algorithmen, Pflanzen, Tieren und Bakterienkulturen entwickeln. Seine Praxis in Kunst und Wissenschaft dient als Plattform für das Hacken komplexer sozialer, biologischer und maschineller Symbionten. Indem er Schnittstellen für Tiere und Pflanzen schafft, verweist er auf die Schönheit und verflochtene Symbiose, die in natürlichen lebenden Systemen existiert. Rinaldo ist Autor des Buches Interactive Electronics for Artists and Inventors und ist Professor für Kunst und Technologie an der Ohio State University.

Anna Paltseva hat in Geo- und Umweltwissenschaften am CUNY Graduate Center promoviert und ist Forschungs- und Programmkoordinatorin am NYC Urban Soils Institute. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Bewertung der Bioverfügbarkeit von Schwermetallen in städtischen Böden. Anna Paltseva ist Dozentin am CUNY Brooklyn College, der New York University und den Botanischen Gärten von New York und Brooklyn. Anna entwickelt Lehrmaterialien, leitet Boden-Workshops und koordiniert die Zusammenarbeit mit internationalen Forscher_innen für das NYC Urban Soils Institute.

Daniel Lammel ist Postdoktorand am Institut für Biologie (Pflanzenökologie) der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsgebiete sind Bodenökologie und Mykorrhiza-Symbiose sowie Bodenfruchtbarkeit, Pflanzenernährung, Agrarwissenschaft und Ökosystemökologie. Ursprünglich aus Brasilien stammend, studierte er an der Universität von São Paulo, bevor er an der Univ. of Massachusetts in Amherst promovierte.

Regine Rapp ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Co-Direktorin von Art Laboratory Berlin. Ihre aktuellen Forschungsinteressen umfassen Installationskunst, Künstlerbücher, Hybrid Arts und Kunst- und Wissenschaftskooperationen. Sie forscht, kuratiert und publiziert zur Kunst des 21. Jahrhunderts an der Schnittstelle von Wissenschaft und Technologie. Sie lehrte Kunstgeschichte an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und forscht derzeit am Institut für Biotechnologie (Angewandte und molekulare Mikrobiologie) der TU Berlin.

Christian de Lutz ist Kurator, Mitbegründer und Co-Direktor von Art Laboratory Berlin, wo er über 40 Ausstellungen kuratiert hat, darunter die Reihen Zeit und Technologie, Synästhesie, [Makro]biologien & [Mikro]biologien und Nichtmenschliche Subjektivitäten. Seine kuratorische Arbeit konzentriert sich auf die Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie im 21. Jahrhundert, mit besonderem Augenmerk auf BioArt, DIY-Wissenschaftsinitiativen und die Erleichterung der Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Wissenschaftlern.


Eine Koproduktion von Network for Prototyping the Future und Art Laboratory Berlin.



Diskussion Workshop und Livestream:


Mind the Fungi


MATERIAL DRIVEN DESIGN. Sculpting with Bioplastic Textile
Workshop/ Livestream mit Fara Peluso
6. Mai 2020, 18-20 Uhr CET

Dokumentation und Video

Keine Vorkenntnisse erforderlich | Workshop-Sprache: Englisch



Heute ist die Materialforschung ein zentraler Punkt in der Theorie und Praxis der Gestaltung neuer Technologien in Zusammenarbeit mit Kunst und Design. Diese Bereiche arbeiten derzeit eng zusammen und verbinden ihr Wissen und ihre Praxis, um eine neue Generation von Materialien zu entwickeln. Es geht nicht zuletzt dabei auch um spezifische Eigenschaften, um neue umweltfreundliche Materialien zu schaffen. In den letzten Jahren ist allerdings auch noch ein anderer Ansatz entstanden, bei dem die Herstellung, das Handwerk und die individuelle Herstellung neuer Materialien durch eine Form der Do It Yourself (DIY)-Biologie mit Handwerk kombiniert werden.

In diesem Mind the Fungi-Workshop wird diese neue materialbasierte Designbewegung und -methodik besprochen und es wird gelernt, wie man ein neues Material durch das Studium und die Verwendung eines lebenden Organismus wie eines Myzels baut. Die Teilnehmer*innen die Eigenschaften, Möglichkeiten und Grenzen von Materialien auf Myzelbasis untersuchen, indem sie wachsendes Material miteinander verbinden und neues Material entwickeln, Skulpturen bauen, DIY-Verpackungen zusammenbauen und Muster auf einem neuen Material aus Biofilm zeichnen und schneiden.

(Mehr Informationen)

Mit der freundlicher Unterstützung der Technischen Universität Berlin im Rahmen des Programms Citizen Science - Forschen mit der Gesellschaft:





Diskussion Workshop und Livestream:

DIY Hack the Panke

Microplastics and Coexistence
Kat Austen und Nana MacLean

Mittwoch 22. April 2020, 17:30 - 19:00 Uhr



Mehr Informationen und Dokumentation


Was wir als unsere Umwelt betrachten, enthält eindeutig und allgegenwärtig Kunststoff. Er wurde bereits am Rande der menschlichen Reichweite gefunden: auf dem Gipfel des Mount Everest, im arktischen Eis und am Boden des Marianengrabens. Plastik wird Teil unserer Geologie und der lebendigen Umgebung vieler Organismen auf diesem Planeten – ein neues Material und ein Habitat, das neue Geschichten und Lebensformen hervorbringt.

Der Überfluss dieses vom Menschen geschaffenen Materials stellt unsere Vorstellungen von den natürlichen und ehemaligen Abfall- und Mülldeponien in Frage und könnte ein neues fruchtbares Potenzial erhalten haben: Bäume wachsen auf Plastikdeponien, Bakterien und Pilze entwickeln sich, um sich von PET zu ernähren. Plastik stört vielleicht unsere Idee von Natur, aber stört es wirklich die Natur selbst?




Letzte Ausstellungen:

Borderless Bacteria / Colonialist Cash


Ken Rinaldo




26. Januar - 1. März 2020, Fr-So 14-18 Uhr
Vernissage: 25. Januar 2020, 19 Uhr

Borderless Bacteria / Colonialist Cash diskutiert wichtige aktuelle Aspekte der Biopolitik. Mit der Visualisierung mikrobieller Landschaften von Banknoten eröffnet das Projekt einen Diskurs über die gegenseitigen Verbindungen von ökologischem und ökonomischem Austausch.

Dem menschlichen Mikrobiom, den Mikroorganismen, die auf und in unserem Körper leben, wurde in jüngster Zeit viel Aufmerksamkeit gewidmet. Diese Gemeinschaften existieren auch auf den meisten Oberflächen um uns herum. Wenn wir Objekte berühren, tauschen wir Bakterien, Pilze und Viren aus und hinterlassen Mikrobiota. So ist es keinesfalls überraschend, dass diejenigen Dinge, die wir am meisten berühren – Geld, nicht nur ein Medium des wirtschaftlichen, sondern auch des mikrobiellen Austauschs ist. Laut einer Studie des NYU Center for Genomics & Systems Biology wurden 3000 Arten von Bakterien auf Dollarnoten von nur einer Bank in Manhattan identifiziert.

Ken Rinaldo, ein etablierter Künstler auf dem Gebiet der Bio- und Postmedia-Art, entwickelt hybride menschlich-nichtmenschliche Ökologien. Borderless Bacteria / Colonialist Cash erforscht das versteckte Mikrobiom des Geldes in einem kritischen Bezugssystem, der auch Tauschen und Macht reflektiert. Teilen sich der chinesische Yuan und der amerikanische Dollar also Bakterien- und Pilzgemeinschaften?

Das mikro-performative Projekt ist faszinierend einfach aufgebaut: Auf angereichertem Agar sind verschiedene Scheine internationaler Währung in quadratischen Petrischalen präsentiert. Zeit spielt eine entscheidende Rolle, da eine mikrobielle Landschaft entsteht und sich im Laufe von mehreren Wochen verwirklicht.

Auf ästhetischer Ebene verliert die Ikonographie der Währung buchstäblich ihr Gesicht, da das mikrobielle Wachstum den Repräsentationsaspekt der Banknoten untergräbt. Der offizielle Charakter des Geldes wird unterlaufen. Da seine mikrobielle Natur sichtbar wird, wirkt es weit weniger repräsentativ: Ein feines Netzwerk von Myzelien bedeckt den Kopf von George Washington auf einer Dollarnote; bei einer 10-Franken-Note ist Le Corbusier aufgrund des Bakterienwachstums schon gar nicht mehr zu auszumachen.

Ken Rinaldo hatte den Wunsch geäußert, die Ausstellung ohne seine Anreise (aus den USA) zu realisieren, um die CO2-Emissionen so gering wie möglich zu halten. Das Projekt Borderless Bacteria / Colonialist Cash ist 2017 während Rinaldos Aufenthalt bei Cultivamos Cultura in Portugal entstanden. Einige Teile der Berliner Ausstellung entstanden in Zusammenarbeit mit Schülern der Gustav-Freytag-Schule in Berlin-Reinickendorf im Rahmen einer Kooperation zwischen der Schule, ALB und der Gruppe DIY Hack the Panke.
(Mehr Informationen)
Regine Rapp & Christian de Lutz (Kuratoren)

Teil der Vorspiel Programms in Partnerschaft mit CTM und transmediale

Mit freunlicher Unterstützung von:



Danke an: Cultivamos Cultura | Marta De Menezes and Dr Luís Graça; Dr. Mario Ramirez, Molecular Microbiology
& Infection, Instituto de Medicina Molecular in Lisbon, Portugal; Prof. Amy Youngs; Dr. Adam Zaretsky.






Kunst | Forschung | Citizen Science



Mind the Fungi



Ein zweijähriges Forschungsprojekt zwischen dem Institut für Biotechnologie TU Berlin und Art Laboratory Berlin. Die Künstlerin Theresa Schubert und die Designerin und Künstlerin Fara Peluso werden am Institut für Biotechnologie als Artist-in-Residence zu Gast sein und zusammen mit Biotechnologen am Projekt arbeiten, das Biomaterialien aus lokalen Pilzen entwickelt.
(Mehr Informationen)


In Kooperation mit der TU Berlin




DIY Hack the Panke



Die im Januar 2018 gegründete Forschungsgruppe "DIY Hack the Panke" besteht aus einer Gruppe von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen, die Citizen Science-Projekte entlang der Panke im Norden und im Zentrum Berlins durchführen.

Durch interdisziplinäre Praktiken zielt die Gruppe darauf ab, die Panke für lebende Organismen zu erforschen und ihre komplexe Geschichte der menschlichen Nutzung kritisch zu untersuchen. Mitglieder von "DIY Hack the Panke" planen öffentliche Workshops zu Themen wie Flussflora, Fauna und Mikrobiologie; Kunststoffabfälle und andere Schadstoffe; der Einfluss von Geschichte, Kultur und Technologie auf die heutige Panke. Zusätzlich zu den Workshops wird die Öffentlichkeit eingeladen, an Spaziergängen und Vorträgen sowie an öffentlichen Labor-Sessions teilzunehmen, um ihre städtische Umgebung neu zu entdecken und mittels Citizen Science zu lernen und partizipieren.
(Mehr Informationen)




Symbiosis in intra-flux of the Anthropocene

Saša Spačal

Künstlerische Forschung in der AG Rillig, Ökologie der Pflanzen, Institut für Biologie, Freie Universität Berlin; in Kooperation mit Art Laboratory Berlin

Für den Monat November 2019 wird die Biomedienkünstlerin Saša Spačal für ihr neues Projekt Symbiosis in intra-flux of the Anthropocene in der Rillig-Gruppe, Abteilung „Ökologie der Pflanzen“ am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin, künstlerische Forschung betreiben. Sie wird sich mit aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Problemen wie Klimakrise und Plastik-Verschmutzung in Zusammenhang mit Symbiose als Prozess des planetarischen Metabolismus befassen, besonders mit Fallstudien zu Rotkleebakterien und Mykorrhiza Pilzen. Das Forschungsprojekt untersucht Material Aspekte bei zwischenartlichen Beziehungen, die Saša Spačal und ihre Kollegen Dr. Mirjan Švagelj und Anil Podgornik bereits in früheren künstlerischen biotechnologischen Installationen wie Myconnect, Symbiome, Plastic_ity und Earthlink erforscht haben. Die Zusammenarbeit mit dem Forscherteam der Freien Universität Berlin erfolgt in Form von Beobachtungen von Experimenten, Interviews und der Planung künstlerischer Experimente sowie der Konzeption einer neuen Werkreihe.
(Mehr Informationen)

In Kooperation mit der Freien Universität Berlin, Institut für Biologie, dem Slowenischen Kulturministerium und dem Slowenischen Kulturzentrum Berlin




The Silkworm Project

Vivian Xu


Vivian Xu, Silkworm Project, 2013–ongoing, multimedia installation. Trees of Life – Knowledge in Material (2018), NTU Centre for Contemporary Art Singapore. Courtesy NTU CCA Singapore.

Mai - August 2019
Das Silkworm Projekt untersucht die Möglichkeiten, mithilfe von Seidenraupen eine Reihe von Hybrid-Biomaschinen zu entwerfen, die in der Lage sind, selbstorganisierte flache und räumliche Seidenstrukturen zu erzeugen. Art Laboratory Berlin freut sich, in Zusammenarbeit mit dem Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) der in Shanghai lebenden Künstlerin Vivian Xu einen viermonatigen Forschungsaufenthalt in Berlin zu ermöglichen: Zwischen Mai und Juli 2019 wird Vivian Xu ihrer künstlerischen Forschung (MPIWG) und im Studio/ Atelier (ALB) der künstlerischen Praxis ihres lang angelegten Projekts nachgehen können. Eine Ausstellung (Mai - Juli 2019) und ein Workshop zum Thema Seidenkultur von Vivian Xu werden der Öffentlichkeit Einblicke in das faszinierende Langzeitprojekt ermöglichen.

In Kooperation mit dem Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte



Vorherige
wichtige Verantstaltungen
:

Interdisziplinäre Konferenz
Nonhuman Agents in Art, Culture and Theory

24. -26. November, 2017

Theatersaal PA58, Prinzenallee 58, 13359 Berlin-Wedding


Fotografien: Tim Deussen

Als theoretische Ergänzung zu unserer laufenden Reihe Nonhuman Agents (Juni - Dezember 2017) vereinte Art Laboratory Berlin - gemeinsam mit unseren Partnern, dem Institut für Kunst und Medien, Universität Potsdam - internationale Künstler, Wissenschaftler aus Natur- und Geisteswissenschaften verschiedener Disziplinen, um künstlerische, philosophische, ethische und naturwissenschaftliche Ansätze über nichtmenschliche Akteure zu diskutieren. Bisherige Positionen aus unserer Reihe Nonhuman Subjectivities (2016-17) wurden miteinbezogen.

Die Konferenz begann mit einer Reflexion über den Post-Anthropozentrismus und wollte Formen der Intelligenz (menschliche, tierische und pflanzliche Intelligenz) und Begriffe wie ‚Agency' (Handlungsfähigkeit) und ‚Sentience' (Empfindungsfähigkeit) genauer definieren. Eine eingehende Betrachtung in der Aushandlung dieser neu perspektivierten Prozesse hat die Rolle von Pilzen beinhaltet: Myzel, das Internet von Bäumen und Hefen. Formen mikrobieller Handlungsfähigkeiten wurden über das Phänomen des Quorum Sensing und Biofilme untersucht; zur Diskussion stand außerdem eine Form der Mikrosubjektivität. Es hat Beiträge zum Mikrobiom und Holobiont gegeben, unter Berücksichtigung des Menschen und den Formen des Seins, die er mit nichtmenschlichen Lebensformen teilt. Darüber hinaus haben wir eine Diskussion zu Endosymbiose und Sympoiesis eröffnet, die symbiotische Beziehungen, horizontale Gentransfers und die Rolle von Lynn Margulis in der Biologie und Wissenschafts- und Technologieforschung des 21. Jahrhunderts bedachte. Schließlich hat die Konferenz bedrohte nichtmenschliche Perspektiven diskutiert und eine Ethologie für die technowissenschaftliche Ära vorgeschlagen.
Kooperationspartner: Europäische Medienwissenschaft, Universität Potsdam
(Mehr Informationen - Erste Videodokumentation Online!)




Auszeichnung 2017 an Art Laboratory Berlin

Wir freuen uns mitzuteilen, dass Art Laboratory Berlin erneut Preisträger der "Auszeichnung künstlerischer Projekträume und –initiativen" geworden ist. Wir danken der diesjährigen Jury für diese Entscheidung und der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa für die Auslobung des Preises.

Wir betrachten diese Auszeichnung als Wertschätzung unserer intensiven Arbeit der letzten Jahre mit Ausstellungen, Seminaren, Workshops und Konferenzen zu aktuellen Themen in Kunst und Wissenschaft. Unser Dank geht auch an die Künstler, Kollegen und Förderer, mit denen wir unsere Projekte realisieren konnten und zukünftig umsetzen werden.

Preiseverleihung 15. September 2017 ab 17h30 (Mehr Informationen)



Informationen zu der Serie Nonhuman Agents von 2017 hier

Informationen zu der Serie Nonhuman Subjectivities von 2016-17 hier

Informationen zu der Serie [macro]biologies & [micro]biologies von 2014-15 hier...


Publikationen!

Wir freuen uns sehr, Ihnen/ Euch unsere neue Publikation vorzustellen:
[macro]biologies & [micro]biologies. Art and the Biological Sublime in the 21st Century.
Hrsg. v.Regine Rapp & Christian de Lutz, Berlin 2015
Mehr Informationen hier...


Online Publikationen:

Wir freuen uns sehr, mit Ihnen/ Euch unsere Online-Publikation der dreitägigen internationalen, interdisziplinären Konferenz von 24.-26.November 2017 zu teilen:
Nonhuman Agents in Art, Culture and Theory


Wir freuen uns sehr, mit Ihnen/ Euch unsere Online-Publikation der zweitägigen internationalen, interdisziplinären Konferenz zu teilen, die bei Art Laboratory Berlin im Sommer 2013 stattgefunden hat: Synaesthesia. Discussing a Phenomenon in the Arts, Humanities and (Neuro-)Science

Art Laboratory Berlin bedankt sich für die ständige Unterstützung von:





Bisherige Kooperationspartner von Art Laboratory Berlin