Demnächst:

Mind the Fungi


MATERIAL DRIVEN DESIGN. Sculpting with Bioplastic Textile
Zweitägiger Workshop mit Fara Peluso
Verlegt auf einen späteren Zeitpunkt!

14. März & 28. März 2020 | 13 - 18:30 Uhr
@ ALB, Prinzenallee 34, 13359 Berlin
Keine Vorkenntnisse erforderlich | Workshop-Sprache: Englisch
Anmeldung für beide Tage zusammen obligatorisch: register@artlaboratory-berlin.org
Freier Eintritt



Heute ist die Materialforschung ein zentraler Punkt in der Theorie und Praxis der Gestaltung neuer Technologien in Zusammenarbeit mit Kunst und Design. Diese Bereiche arbeiten derzeit eng zusammen und verbinden ihr Wissen und ihre Praxis, um eine neue Generation von Materialien zu entwickeln. Es geht nicht zuletzt dabei auch um spezifische Eigenschaften, um neue umweltfreundliche Materialien zu schaffen. In den letzten Jahren ist allerdings auch noch ein anderer Ansatz entstanden, bei dem die Herstellung, das Handwerk und die individuelle Herstellung neuer Materialien durch eine Form der Do It Yourself (DIY)-Biologie mit Handwerk kombiniert werden.

In diesem Mind the Fungi-Workshop wird diese neue materialbasierte Designbewegung und -methodik besprochen und es wird gelernt, wie man ein neues Material durch das Studium und die Verwendung eines lebenden Organismus wie eines Myzels baut. Die Teilnehmer*innen die Eigenschaften, Möglichkeiten und Grenzen von Materialien auf Myzelbasis untersuchen, indem sie wachsendes Material miteinander verbinden und neues Material entwickeln, Skulpturen bauen, DIY-Verpackungen zusammenbauen und Muster auf einem neuen Material aus Biofilm zeichnen und schneiden.

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Mit der freundlicher Unterstützung der Technischen Universität Berlin im Rahmen des Programms Citizen Science - Forschen mit der Gesellschaft:

 

Nächste Ausstellung:

THE CAMILLE DIARIES.
New Artistic Positions on M/otherhood, Life and Care

Ai Hasegawa | Baum & Leahy | Cecilia Jonsson | Margherita Pevere | Mary Maggic
Naja Ryde Ankarfeldt
| Nicole Clouston | Sonia Levy | Špela Petrič | Tarah Rhoda


Ausstellung & Symposium | Kuratiert von Regine Rapp & Christian de Lutz


Vernissage: 22. Mai 2020, 19 Uhr
Laufzeit: 23. Mai - 28. Juni 2020

Öffnungszeiten: Do - So, 14 - 18 Uhr, auch geöffnet am 29. Mai und am 26. Juni bis 22 Uhr
Ausstellungsorte: Art Laboratory Berlin, Prinzenallee 34 | OKK, Prinzenallee 29, 13359 Berlin

Symposium mit Künstlerinnen und Forscher_innen: 23. Mai 2020 | ganztags
Theatersaal, Prinzenallee 58, 13359 Berlin

Veranstaltungsprogramm: : Feminist SF: Visions of M/otherhood & Reproduction
Talkshow-Serie| Kuratiert und veranstaltet von Isabel de Sena
23. Mai: Mary Maggic | 29. Mai: Christopher Coenen | 5. Juni: Alison Sperling | 20. Juni: Noemi Yoko Molitorr
Theatersaal, Prinzenallee 58, 13359 Berlin

(Mehr informationen)

Mit der freunlicher Unterstützung von:




Letzte Ausstellungen:

Borderless Bacteria / Colonialist Cash


Ken Rinaldo




26. Januar - 1. März 2020, Fr-So 14-18 Uhr
Vernissage: 25. Januar 2020, 19 Uhr

Borderless Bacteria / Colonialist Cash diskutiert wichtige aktuelle Aspekte der Biopolitik. Mit der Visualisierung mikrobieller Landschaften von Banknoten eröffnet das Projekt einen Diskurs über die gegenseitigen Verbindungen von ökologischem und ökonomischem Austausch.

Dem menschlichen Mikrobiom, den Mikroorganismen, die auf und in unserem Körper leben, wurde in jüngster Zeit viel Aufmerksamkeit gewidmet. Diese Gemeinschaften existieren auch auf den meisten Oberflächen um uns herum. Wenn wir Objekte berühren, tauschen wir Bakterien, Pilze und Viren aus und hinterlassen Mikrobiota. So ist es keinesfalls überraschend, dass diejenigen Dinge, die wir am meisten berühren – Geld, nicht nur ein Medium des wirtschaftlichen, sondern auch des mikrobiellen Austauschs ist. Laut einer Studie des NYU Center for Genomics & Systems Biology wurden 3000 Arten von Bakterien auf Dollarnoten von nur einer Bank in Manhattan identifiziert.

Ken Rinaldo, ein etablierter Künstler auf dem Gebiet der Bio- und Postmedia-Art, entwickelt hybride menschlich-nichtmenschliche Ökologien. Borderless Bacteria / Colonialist Cash erforscht das versteckte Mikrobiom des Geldes in einem kritischen Bezugssystem, der auch Tauschen und Macht reflektiert. Teilen sich der chinesische Yuan und der amerikanische Dollar also Bakterien- und Pilzgemeinschaften?

Das mikro-performative Projekt ist faszinierend einfach aufgebaut: Auf angereichertem Agar sind verschiedene Scheine internationaler Währung in quadratischen Petrischalen präsentiert. Zeit spielt eine entscheidende Rolle, da eine mikrobielle Landschaft entsteht und sich im Laufe von mehreren Wochen verwirklicht.

Auf ästhetischer Ebene verliert die Ikonographie der Währung buchstäblich ihr Gesicht, da das mikrobielle Wachstum den Repräsentationsaspekt der Banknoten untergräbt. Der offizielle Charakter des Geldes wird unterlaufen. Da seine mikrobielle Natur sichtbar wird, wirkt es weit weniger repräsentativ: Ein feines Netzwerk von Myzelien bedeckt den Kopf von George Washington auf einer Dollarnote; bei einer 10-Franken-Note ist Le Corbusier aufgrund des Bakterienwachstums schon gar nicht mehr zu auszumachen.

Ken Rinaldo hatte den Wunsch geäußert, die Ausstellung ohne seine Anreise (aus den USA) zu realisieren, um die CO2-Emissionen so gering wie möglich zu halten. Das Projekt Borderless Bacteria / Colonialist Cash ist 2017 während Rinaldos Aufenthalt bei Cultivamos Cultura in Portugal entstanden. Einige Teile der Berliner Ausstellung entstanden in Zusammenarbeit mit Schülern der Gustav-Freytag-Schule in Berlin-Reinickendorf im Rahmen einer Kooperation zwischen der Schule, ALB und der Gruppe DIY Hack the Panke.
(Mehr Informationen)
Regine Rapp & Christian de Lutz (Kuratoren)

Teil der Vorspiel Programms in Partnerschaft mit CTM und transmediale

Mit freunlicher Unterstützung von:



Danke an: Cultivamos Cultura | Marta De Menezes and Dr Luís Graça; Dr. Mario Ramirez, Molecular Microbiology
& Infection, Instituto de Medicina Molecular in Lisbon, Portugal; Prof. Amy Youngs; Dr. Adam Zaretsky.




Invisible Forces

Erich Berger    Mari Keto    Martin Howse



19. Oktober- 8. Dezember 2019
Vernissage: 18. Oktober 2019, 20 Uhr

Artists Talk: 19 Oktober 2019, 17 Uhr


Local Area Network (LAN). Workshop Mit Martin Howse 13. Oktober und 10. November 2019, 11-18 Uhr

(Anmeldung erforderlich an
m@1010.co.uk )


Unser Planet besteht nicht nur aus Erde und Felsen, sondern auch aus einer Anzahl unsichtbarer Kräfte, welche die Form und Entwicklungsfähigkeit des Lebens beeinflussen und formen. Strahlung ist nicht nur ein Nebenprodukt des Atomzeitalters, sondern etwas, das in nahezu jeder Umgebung im Hintergrund existiert. In dieser Ausstellung wird die Arbeit von Erich Berger und Mari Keto zusammen mit einem Workshop und einer forensischen Ausstellung von Martin Howse präsentiert, um einen Dialog zwischen zeitgenössischer Kultur, deep time (geologischer Zeit) und Psycho-Geophysik zu eröffnen.

Erich Berger und Mari Ketos Arbeiten beschäftigen sich mit den Fragen giftiger und radioaktiver Abfälle in unserer heutigen Welt. Inheritance ist ein wertvolles Familienerbstück und besteht aus Schmuck, der radioaktiv und daher praktisch und symbolisch nicht mehr tragbar ist. Zusammen mit einem elektromechanischen Gerät zur Bestimmung der verbleibenden Radioaktivität wird der Schmuck in einem Betonbehälter aufbewahrt, der für eine lange Lebensdauer ausgelegt ist. Mit diesen Gegenständen ist folgende Geschichte verbunden: jedes Mal, wenn der Schmuck von einer Generation zur nächsten übergeben wird, entscheidet das Messritual darüber, ob der Schmuck endlich in Gebrauch genommen und sein Reichtums- und Identitätsversprechen erfüllt werden kann oder bis zur nächsten Generation aufbewahrt werden muss.

Open Care schlägt eine spekulative Zukunft vor, in der einzelne Familien Verantwortung für radioaktive Abfälle übernehmen. Das Stück enthält ein Elektroskop zur Messung der Radioaktivität, ein elektrostatisches Ladegerät und eine Speicherscheibe für eine kleine Menge nuklearen Abfalls, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Indem diese Arbeiten die enorme Zeitskala des radioaktiven Zerfalls in sinnvollere Einheiten der Lebenszeit umwandeln, eröffnen sie die Frage nach kollektiver Fürsorge und Verantwortung aus einer neuen Perspektive.

Martins Howses Werkstatt und forensisches Projekt Local Area Network (LAN) ist eine transdisziplinäre, spekulative Untersuchung lokaler Felder und Partikel sowie des energetischen Austauschs zum Hacken und Umleiten von Zirkulationen und Netzwerken auf allen gestapelten Ebenen lokaler geologischer, ökologischer und technologischer "Umwelten".

LAN greift ein in koexistierende Bereiche der algorithmischen Einheiten, der Strukturen und Infrastrukturen der Berechnung und der Kommunikation mit nichtmenschlichen Einheiten der Erde (Myzel und Mikroben).

(Mehr Informationen)

Mit der freundlichen Unterstützung von:

     


Letzte Veranstaltungen:

Mind the Fungi

Open Lab Night
am Institut für Biotechnologie/ Bioverfahrenstechnik, TU Berlin

Ackerstr. 76, Raum Z20, Hof 3 Aufgang F, 13355 Berlin



Foto: Marcel Dostert

21. Januar 2020, 19-21.30

Keine Anmeldung erforderlich | freier Eintritt

Das Art & Science-Projekt Mind the Fungi ist eine Kooperation zwischen dem Institut für Biotechnologie der TU Berlin und Art Laboratory Berlin und widmet sich der Erforschung lokaler Pilzarten und Flechten. In Kurzpräsentationen geben Wissenschaftler*innen der Bioverfahrenstechnik einen Einblick in die Welt der Flechten und ihr Potential für neue Naturprodukte. Sie stellen Produktionswerkzeuge, insbesondere Bioreaktoren vor, die zur Vervielfältigung der Flechtenkulturen und ihrer Wertstoffe genutzt werden. Es gibt auch die Möglichkeit, Hands-on-Erfahrungen mit dem Material zu machen – auch unter dem Mikroskop. Anhand von Flechtenmaterial aus der Umgebung werden experimentelle Methoden zur Isolierung und Charakterisierung in Laborexperimenten gezeigt und die Morphologie der Symbiose unter dem Mikroskop beobachtet.

Flechten stellen eine Symbiose aus Algen und Pilzen dar. Pilze und Flechten bieten eine Ressource vielfältiger Wertstoffe, das Spektrum reicht von Wirkstoffen über Fein- und Grundchemikalien wie Bioplastikbausteine bis hin zur wertvollen Nahrungsmittelkomponenten und sogar Baustoffen. Bei Flechten steht die Kultivierung zur Nutzung der vielfältigen Stoffe noch am Anfang. Durch entsprechende Isolation und anschließender Bioprozessoptimierung sollen Wachstumszeiten stark verkürzt und das Potential zur Wertstoffproduktion erschlossen werden. Die ingenieurwissenschaftliche Forschung wird dabei durch künstlerische und designbasierte Ansätze erweitert. Das Institut für Biotechnologie arbeitet gemeinsam mit Berliner Künstler*innen und Designer*innen an der Entwicklung neuer Ideen und Technologien für pilz- und flechtenbasierte Materialien der Zukunft und möchte Bürger*innen an den Entwicklungen beteiligen.

Die Veranstaltung ist für alle offen, keine Vorkenntnisse erforderlich!

Teil der Vorspiel Programms in Partnerschaft mit CTM und transmediale

Mit der freundlicher Unterstützung der Technischen Universität Berlin im Rahmen des Programms Citizen Science - Forschen mit der Gesellschaft:




Artist Talk | Happening

Florence Razoux: The Lumenses Project


Sonntag, 5. Januar 2020, 15h-18h

Die Künstlerin und Wissenschaftlerin Florence Razoux stellt ihr Lumenses Projekt vor, eine Reihe kreativer Interventionen, die eine neue Perspektive auf die Menstruation bieten. Razoux untersucht dabei, wie das Tabu, das die Menstruation umgibt, die Gesellschaft und insbesondere die biomedizinische Forschung beeinflusst. Die interaktive Kunst- und Wissenschaftsinstallation Bloody Holidays, die unsere Wahrnehmung der Menstruation in Frage stellt, wird der Öffentlichkeit vorgestellt und bietet die Möglichkeit, Menstruationsblut für die Herstellung der Arbeit zu spenden.
(Mehr Informationen)




Symbiosis in intra-flux of the Anthropocene

Saša Spačal

Künstlerische Forschung in der AG Rillig, Ökologie der Pflanzen, Institut für Biologie, Freie Universität Berlin in Kooperation mit Art Laboratory Berlin

29. November 2019, 19:30 Uhr, Projeketpräsentation: Saša Spačal im Gespräch mit Dr. India Mansour

Für den Monat November 2019 wird die Biomedienkünstlerin Saša Spačal für ihr neues Projekt Symbiosis in intra-flux of the Anthropocene in der Rillig-Gruppe, Abteilung „Ökologie der Pflanzen“ am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin, künstlerische Forschung betreiben. Zum Ende der Artist-Residence lädt Art Laboratory Berlin zu einer öffentlichen Präsentation und Diskussion der Themen der Artist-Residence ein, gemeinsam mit Wissenschaftlern der Rillig-Gruppe.
(Mehr zu Symbiosis in intraflux of the Anthropocene)


Kooperationspartner:



Unterstutzt von:



Diese veranstaltung wird von dem Fachbereichs Kunst und Kultur Bezirksamt Mitte und des Bezirkskulturfonds als Teil von DIY Hack the Panke unterstützt:




Eröffnung 5. September 2019, 19 Uhr

Mind the Fungi.
Lokale Baumpilze als nachhaltiger Rohstoff für die Zukunft


Ort: FUTURIUM | Futurium Lab, Alexanderufer 2, 10117 Berlin
Kuratiert von Regine Rapp & Christian de Lutz, Art Laboratory Berlin

Ausstellungszeit: 5. September 2019 – 30. April 2020
Kuratorentalk mit Christian de Lutz: 7. September 2019, 15-17 Uhr
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr, Sa, So 10 – 18 Uhr, Do: 10 – 20 Uhr, Di geschl.
Eintritt Frei


Offene Abend: 5. Dezember 2019, 17-20 Uhr: Talks und Workshops von Mind the Fungi u.a.



Mind the Fungi ist ein kollaboratives Forschungsprojekt zwischen dem Institut für Biotechnologie (TUB) und Art Laboratory Berlin (ALB). Es kombiniert wissenschaftliche Forschung, Citizen Science und Künstler- und Design-Residencies. Das Projekt erforscht innovative Methoden und Gebrauchsweisen von Biomaterial, das aus Baumpilzen gemacht wird. Wissenschaftler des Instituts für Biotechnologie der Technischen Universität Berlin erforschen neue Materialien aus Baumpilzen. Art Laboratory Berlin bringt in diesem Themenfeld Künstler, Designer und Wissenschaftler mit einem breiten Publikum zusammen.

Die Ausstellung zeigt, wie wir in unserem Projekt verschiedene Baumpilze aus Berlin und Brandenburg auf unterschiedlichen pflanzlichen Rohstoffen wachsen (z.B. auf Holzspänen) und Biomaterialien in verschiedenen Formen, Strukturen und Qualitäten hergestellt haben. Einige aktuelle Bespiele reichen von Myzel-Backsteinen bis hin zu veganem Leder und Designprodukten. Videos und Slide-Shows dokumentieren das Art Science-Projekt „Mind the Fungi", stellen die einzelnen Team-Mitglieder vor und geben einen tieferen Einblick in die kreative Welt eines interdisziplinären Arbeitsprozesses.
(Mehr Informationen)

Kuratiert von Regine Rapp & Christian de Lutz, Art Laboratory Berlin

Mehr hier: https://futurium.de/de/blog/eroeffnung-des-futuriums
und http://artlaboratory-berlin.org/html/de-Mind-the-Fungi.htm

Mit der freundlicher Unterstützung der Technischen Universität Berlin im Rahmen des Programms Citizen Science - Forschen mit der Gesellschaft:




Kunst | Forschung | Citizen Science



Mind the Fungi



Ein zweijähriges Forschungsprojekt zwischen dem Institut für Biotechnologie TU Berlin und Art Laboratory Berlin. Die Künstlerin Theresa Schubert und die Designerin und Künstlerin Fara Peluso werden am Institut für Biotechnologie als Artist-in-Residence zu Gast sein und zusammen mit Biotechnologen am Projekt arbeiten, das Biomaterialien aus lokalen Pilzen entwickelt.
(Mehr Informationen)


In Kooperation mit der TU Berlin




DIY Hack the Panke



Die im Januar 2018 gegründete Forschungsgruppe "DIY Hack the Panke" besteht aus einer Gruppe von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen, die Citizen Science-Projekte entlang der Panke im Norden und im Zentrum Berlins durchführen.

Durch interdisziplinäre Praktiken zielt die Gruppe darauf ab, die Panke für lebende Organismen zu erforschen und ihre komplexe Geschichte der menschlichen Nutzung kritisch zu untersuchen. Mitglieder von "DIY Hack the Panke" planen öffentliche Workshops zu Themen wie Flussflora, Fauna und Mikrobiologie; Kunststoffabfälle und andere Schadstoffe; der Einfluss von Geschichte, Kultur und Technologie auf die heutige Panke. Zusätzlich zu den Workshops wird die Öffentlichkeit eingeladen, an Spaziergängen und Vorträgen sowie an öffentlichen Labor-Sessions teilzunehmen, um ihre städtische Umgebung neu zu entdecken und mittels Citizen Science zu lernen und partizipieren.
(Mehr Informationen)




Symbiosis in intra-flux of the Anthropocene

Saša Spačal

Künstlerische Forschung in der AG Rillig, Ökologie der Pflanzen, Institut für Biologie, Freie Universität Berlin; in Kooperation mit Art Laboratory Berlin

Für den Monat November 2019 wird die Biomedienkünstlerin Saša Spačal für ihr neues Projekt Symbiosis in intra-flux of the Anthropocene in der Rillig-Gruppe, Abteilung „Ökologie der Pflanzen“ am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin, künstlerische Forschung betreiben. Sie wird sich mit aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Problemen wie Klimakrise und Plastik-Verschmutzung in Zusammenhang mit Symbiose als Prozess des planetarischen Metabolismus befassen, besonders mit Fallstudien zu Rotkleebakterien und Mykorrhiza Pilzen. Das Forschungsprojekt untersucht Material Aspekte bei zwischenartlichen Beziehungen, die Saša Spačal und ihre Kollegen Dr. Mirjan Švagelj und Anil Podgornik bereits in früheren künstlerischen biotechnologischen Installationen wie Myconnect, Symbiome, Plastic_ity und Earthlink erforscht haben. Die Zusammenarbeit mit dem Forscherteam der Freien Universität Berlin erfolgt in Form von Beobachtungen von Experimenten, Interviews und der Planung künstlerischer Experimente sowie der Konzeption einer neuen Werkreihe.
(Mehr Informationen)

In Kooperation mit der Freien Universität Berlin, Institut für Biologie, dem Slowenischen Kulturministerium und dem Slowenischen Kulturzentrum Berlin




The Silkworm Project

Vivian Xu


Vivian Xu, Silkworm Project, 2013–ongoing, multimedia installation. Trees of Life – Knowledge in Material (2018), NTU Centre for Contemporary Art Singapore. Courtesy NTU CCA Singapore.

Mai - August 2019
Das Silkworm Projekt untersucht die Möglichkeiten, mithilfe von Seidenraupen eine Reihe von Hybrid-Biomaschinen zu entwerfen, die in der Lage sind, selbstorganisierte flache und räumliche Seidenstrukturen zu erzeugen. Art Laboratory Berlin freut sich, in Zusammenarbeit mit dem Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) der in Shanghai lebenden Künstlerin Vivian Xu einen viermonatigen Forschungsaufenthalt in Berlin zu ermöglichen: Zwischen Mai und Juli 2019 wird Vivian Xu ihrer künstlerischen Forschung (MPIWG) und im Studio/ Atelier (ALB) der künstlerischen Praxis ihres lang angelegten Projekts nachgehen können. Eine Ausstellung (Mai - Juli 2019) und ein Workshop zum Thema Seidenkultur von Vivian Xu werden der Öffentlichkeit Einblicke in das faszinierende Langzeitprojekt ermöglichen.

In Kooperation mit dem Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte



Vorherige
wichtige Verantstaltungen
:

Interdisziplinäre Konferenz
Nonhuman Agents in Art, Culture and Theory

24. -26. November, 2017

Theatersaal PA58, Prinzenallee 58, 13359 Berlin-Wedding


Fotografien: Tim Deussen

Als theoretische Ergänzung zu unserer laufenden Reihe Nonhuman Agents (Juni - Dezember 2017) vereinte Art Laboratory Berlin - gemeinsam mit unseren Partnern, dem Institut für Kunst und Medien, Universität Potsdam - internationale Künstler, Wissenschaftler aus Natur- und Geisteswissenschaften verschiedener Disziplinen, um künstlerische, philosophische, ethische und naturwissenschaftliche Ansätze über nichtmenschliche Akteure zu diskutieren. Bisherige Positionen aus unserer Reihe Nonhuman Subjectivities (2016-17) wurden miteinbezogen.

Die Konferenz begann mit einer Reflexion über den Post-Anthropozentrismus und wollte Formen der Intelligenz (menschliche, tierische und pflanzliche Intelligenz) und Begriffe wie ‚Agency' (Handlungsfähigkeit) und ‚Sentience' (Empfindungsfähigkeit) genauer definieren. Eine eingehende Betrachtung in der Aushandlung dieser neu perspektivierten Prozesse hat die Rolle von Pilzen beinhaltet: Myzel, das Internet von Bäumen und Hefen. Formen mikrobieller Handlungsfähigkeiten wurden über das Phänomen des Quorum Sensing und Biofilme untersucht; zur Diskussion stand außerdem eine Form der Mikrosubjektivität. Es hat Beiträge zum Mikrobiom und Holobiont gegeben, unter Berücksichtigung des Menschen und den Formen des Seins, die er mit nichtmenschlichen Lebensformen teilt. Darüber hinaus haben wir eine Diskussion zu Endosymbiose und Sympoiesis eröffnet, die symbiotische Beziehungen, horizontale Gentransfers und die Rolle von Lynn Margulis in der Biologie und Wissenschafts- und Technologieforschung des 21. Jahrhunderts bedachte. Schließlich hat die Konferenz bedrohte nichtmenschliche Perspektiven diskutiert und eine Ethologie für die technowissenschaftliche Ära vorgeschlagen.
Kooperationspartner: Europäische Medienwissenschaft, Universität Potsdam
(Mehr Informationen - Erste Videodokumentation Online!)




Auszeichnung 2017 an Art Laboratory Berlin

Wir freuen uns mitzuteilen, dass Art Laboratory Berlin erneut Preisträger der "Auszeichnung künstlerischer Projekträume und –initiativen" geworden ist. Wir danken der diesjährigen Jury für diese Entscheidung und der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa für die Auslobung des Preises.

Wir betrachten diese Auszeichnung als Wertschätzung unserer intensiven Arbeit der letzten Jahre mit Ausstellungen, Seminaren, Workshops und Konferenzen zu aktuellen Themen in Kunst und Wissenschaft. Unser Dank geht auch an die Künstler, Kollegen und Förderer, mit denen wir unsere Projekte realisieren konnten und zukünftig umsetzen werden.

Preiseverleihung 15. September 2017 ab 17h30 (Mehr Informationen)



Informationen zu der Serie Nonhuman Agents von 2017 hier

Informationen zu der Serie Nonhuman Subjectivities von 2016-17 hier

Informationen zu der Serie [macro]biologies & [micro]biologies von 2014-15 hier...


Publikationen!

Wir freuen uns sehr, Ihnen/ Euch unsere neue Publikation vorzustellen:
[macro]biologies & [micro]biologies. Art and the Biological Sublime in the 21st Century.
Hrsg. v.Regine Rapp & Christian de Lutz, Berlin 2015
Mehr Informationen hier...


Online Publikationen:

Wir freuen uns sehr, mit Ihnen/ Euch unsere Online-Publikation der dreitägigen internationalen, interdisziplinären Konferenz von 24.-26.November 2017 zu teilen:
Nonhuman Agents in Art, Culture and Theory


Wir freuen uns sehr, mit Ihnen/ Euch unsere Online-Publikation der zweitägigen internationalen, interdisziplinären Konferenz zu teilen, die bei Art Laboratory Berlin im Sommer 2013 stattgefunden hat: Synaesthesia. Discussing a Phenomenon in the Arts, Humanities and (Neuro-)Science

Art Laboratory Berlin bedankt sich für die ständige Unterstützung von:





Bisherige Kooperationspartner von Art Laboratory Berlin